Fesselnde Sehnsucht
Klappentext

Rebecka und Alec kennen sich schon eine ganze Weile und zwischen den beiden knistert es gewaltig. Doch Rebecka weiß, dass Alec auf BDSM steht und das schreckt sie ab. Alec hingegen spürt, dass tief in Rebecka die dunklen Sehnsüchte von Unterwerfung und Hingabe schlummern – aber er weiß nicht, wie er ihr so nahe kommen kann, dass er ihr behutsam den Weg zur Erfüllung ihrer geheimen Fantasien zeigen kann. Schließlich versucht er es mit der Hilfe von Rebeckas bester Freundin Lea, die Sie bereits aus dem Roman “Brombeerfesseln” kennen …

Die Leseprobe befindet sich unter dem Buchtrailer.

Die Musik zu meinem Buchtrailer ist von der Rockband Yiek. Die Jungs spielen Heavy Rock und sie haben es echt drauf. Ich bin megastolz, dass ich ihren Song Let me go aus dem Album The Drive für meinen Trailer verwenden darf. Wenn ihr mehr über die Jungs erfahren wollt, schaut doch mal auf ihrer Webseite vorbei. Ihre Alben gibt es dort übrigens auch zu kaufen.

Ich habe den Buchtrailer hier in die Seite eingebunden, damit ihr ihn direkt ansehen könnt. Leider ist er etwas zu groß für mein Seitenlayout. Wen das nervt, der schaue sich den Trailer bitte direkt auf YouTube an Buchtrailer Fesselnde Sehnsucht auf YouTube

Leseprobe

»Okay, also Lukas, Alec und ich gehen heute Abend in diese süße kleine Weinstube, die wir neulich entdeckt haben. Alec fliegt heute Nacht für drei Wochen nach Schottland und da wollen wir uns vorher noch mal treffen, ein bisschen quatschen, ein oder zwei Weinchen schlürfen. Fände schön, wenn du mitkommst. Hast du Lust?«
Alec … schon wieder. Reicht völlig, dass er ständig durch ihre Gedanken und Fantasien geistert, da muss sie ihn wirklich nicht auch noch sehen. Gut, dass er wegfährt! Das bedeutet mindestens weitere drei Wochen, die er sie nicht mit seinen dunkelblauen Augen und seiner Stimme, die ihr durch Mark und Bein geht, durcheinanderbringt.
»Ja, warum nicht. Klingt nett, da komme ich gerne mit«, hört sie sich sagen. ›Moment mal, bin ich verrückt? Ich hatte doch ablehnen wollen.‹ Aber das hieße, ihn insgesamt wenigstens zwei Monate nicht zu sehen. Sie könnte sich einreden, dass es ihr nur darum geht, Lea zu treffen, aber sie weiß, dass sie sich damit selbst belügt. Seufzend ergibt sie sich in ihr Schicksal, als Lea fröhlich weiter plappert:
»Lukas und ich holen dich um sieben Uhr ab und bringen dich später auch wieder nach Hause. Dann kannst du was trinken. Das wird bestimmt ein toller Abend!«
Sie beenden das Gespräch und Becky schwankt zwischen Freude und Ärger. Warum zum Teufel hat sie zugesagt? Und wieso kribbelt die Vorfreude in ihrem Magen? Und mal ganz ehrlich, warum zieht sich der Tag wie ein Kaugummi?
Als Lea endlich klingelt, ist Rebecka schon seit einer gefühlten Ewigkeit fertig und unruhig durch ihre kleine Wohnung getigert.
Die Weinstube ist gut besucht und sämtliche Tische sind besetzt. Alec hockt bereits an einem, doch jetzt steht er auf, um die Neuankömmlinge zu begrüßen. Nachdem sie ihn freundschaftlich gedrückt haben, setzen sich Lea und Lukas nebeneinander auf die beiden Stühle. Damit ist der einzig noch freie Platz der neben Alec auf der engen Bank. Er umarmt auch sie zur Begrüßung kurz. Nicht mehr als eine kameradschaftliche Geste, doch sein Duft, eine würzige Mischung aus frischem Laub und Waldboden steigt ihr in die Nase und vernebelt ihre Sinne.
Er sitzt viel zu nah neben ihr und nachdem der Kellner die erste Runde eines vorzüglichen, süßfruchtigen Rotweins serviert hat, leert sie ihr Glas viel zu schnell. Immerhin gibt ihr der Alkohol die nötige Gelassenheit und sie beginnt seine Gesellschaft und ihre Viererrunde zu genießen. Anstatt so weit wie möglich von ihm abzurücken, rutscht sie so nah an ihn heran, dass sie seine Körperwärme spüren kann. Der durchdringende Blick, den er ihr daraufhin zuwirft, geht ihr durch Mark und Bein. Doch, statt etwas mehr Abstand zu gewinnen, trinkt sie ihr zweites Glas in einem Zuge aus.
»Wow, du legst ein mächtiges Tempo vor«, leicht irritiert fixiert Lukas ihr schon wieder leeres Glas. »Sei vorsichtig, das Zeug hat es in sich.«
»Ach lass sie nur, wenn sie Lust darauf hat, soll sie ruhig mal über die Stränge schlagen«, meint Alec grinsend und bestellt ein weiteres Glas Wein für sie. Bildet sie sich das nur ein, oder ist er jetzt noch ein Stückchen näher herangerückt? Zumindest pressen sich ihre Schenkel aneinander. Genießerisch, und wie sie hofft unauffällig, kuschelt sie sich an ihn. Warum Lea und Lukas sich so verschwörerisch angrinsen, bleibt ihr ein Rätsel. Was weiß sie schon, was für stumme Zwiegespräche die beiden führen. Ist ihr aber auch egal.
Alec erzählt ihnen von der zerklüfteten Landschaft der Highlands, den grünen Hügeln und den Bergen mit den vielen kleinen klaren Bergseen. Besser gesagt, er schwärmt davon. Sie wagt kaum, ihren Kopf zu drehen, um ihn anzuschauen. Seine Augen glitzern wie das Meer, wenn die Sonne darauf scheint. Man hört deutlich heraus, wie sehr er seine Heimat liebt.
Becky erhebt sich. 
›Huch, entweder ich bin zu flott aufgestanden oder ich habe doch ein bisschen zu schnell getrunken‹, denkt sie und hält sich einen Moment am Tisch fest. 
»Die Natur ruft«, kichert sie und steuert mit leicht unsicheren Schritten die Toiletten an. Beim Händewaschen lächelt sie ihrem Spiegelbild zu. ›Ist doch gar nicht so übel, warum will er mich nicht?‹ Sie zieht einen Schmollmund. ›Nein, tatsächlich ist es wohl eher so, dass ich auf die Bremse trete. Wieso eigentlich? Bin ich bescheuert? Ach ja, seine komischen Vorlieben beim Sex …‹ Sie streckt der Frau im Spiegel die Zunge raus. »Ich habe Lust auf ein Abenteuer!« Damit dreht sie sich um und macht sich, leicht wankend auf den Weg, zurück zu ihren Freunden.
Dort lässt sie sich wieder neben Alec auf die Bank plumpsen und entdeckt ein neues Glas Wein auf dem Tisch vor ihrem Platz.
So nahe wie nur möglich rutscht sie an ihn heran. Ob er das bemerkt oder nicht, ist ihr mittlerweile egal. Selig nippt sie an ihrem Wein und hört Alec zu, der seinen Bericht Gott sei dank noch nicht beendet hat.
Becky staunt nicht schlecht, als das Glas kurze Zeit später schon wieder leer ist. Sie fühlt sich berauscht, doch daran ist eher der Klang seiner Stimme schuld. Mit offenen Augen träumt sie vor sich hin. Sie und Alec in Schottland. Kennenlernen, woran sein Herz so sehr hängt, dass es dieses Strahlen auf sein Gesicht zaubert. Erleben, was ihn begeistert.
›Wie gerne würde ich ihn küssen. Einmal nur spüren, wie sich das anfühlt. Es wird mindestens einen Monat dauern, bis ich ihn wiedersehe. Seine Stimme wieder höre. Eine Ewigkeit. Warum eigentlich? Wieso soll ich so lange auf seine Gesellschaft verzichten?‹ Ihr wird etwas schwindelig.
»Bitte nimm mich mit. Lass mich nicht alleine hier«, lallt sie mühsam, erstaunt wie schwer ihr das Sprechen fällt.
Drei Augenpaare richten sich abrupt auf sie, doch das macht ihr gar nichts aus. Gut gelaunt schlürft sie ihren Wein, stolz auf sich, weil sie auf diese wunderbare Idee gekommen ist.
Diese wunderschönen dunkelblauen Augen scheinen bis auf den Grund ihrer Seele blicken zu wollen. Selbst wenn sie es wollte, wäre sie nicht in der Lage wegzuschauen.
»Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst, kleine Hexe. Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung«, sagt er sehr ernst.

Veröffentlichung: 11.12.2017

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