Klappentext
Lea ist 29, Fotografin und überzeugte Singlefrau. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und nimmt die Männer, wie sie kommen. Doch immer fehlt ihr dabei etwas. Bis sie Lukas begegnet. Streng, dominant, leidenschaftlich, bietet er alles, was Lea sich von einem Mann wünscht. Er macht ihr das verführerische Angebot, seine Sklavin auf Zeit zu werden. Lea lässt sich darauf ein und Lukas entführt sie in die dunkle Welt des BDSM. Eine Welt voller Dominanz und Unterwerfung, Schmerz und Lust, doch auch voller fürsorglicher Liebe und gegenseitigem Respekt. Aber ihre besondere Beziehung hat ein Verfalldatum, die Vereinbarung lautet, 6 Monate bleiben sie zusammen …
Leseprobe
Montagabend parkte Lukas seinen Wagen voller Vorfreude vor Leas Haustür. Er nahm seine Sporttasche vom Beifahrersitz, in der sich einige Hilfsmittel befanden, die er in der nächsten halben Stunde zum Einsatz bringen wollte. Er war sicher, sie würde überrascht sein von dem, was sie gleich erwartete. Dass es ihr gefallen würde, glaubte er eher nicht, aber er war gespannt auf ihre Reaktion.
Würde sie sich ihm unterwerfen und tun, was er verlangte?
Oder würde sie einen Ausweg aus der Situation suchen und ihr entkommen?
Adrenalin schoss durch seine Adern und ließ ihn die drei Stockwerke zu ihrer Wohnung zurücklegen, ohne dass er die geringste Anstrengung verspürte.
Er grinste in sich hinein, als er den Wohnungsschlüssel, wie vereinbart, im Schloss stecken sah, zückte sein Handy und schrieb ihr eine SMS.
LEA, WAS SOLL DAS? DEINE TÜR IST ZU, ICH KOMME NICHT REIN.
Er musste nicht lange warten, kaum eine Minute später kam die Antwort.
SCHLÜSSEL STECKT.
Mit einem vergnügten Blick auf den Schlüssel schrieb er zurück:
WILLST DU MICH VOR DER TÜR STEHENLASSEN? MACH AUF, SONST GEHE ICH WIEDER!
In Gedanken begann er zu zählen und als er bei zehn angekommen war, wurde die Tür einen Spalt weit geöffnet.
Eine fast nackte Frau, die nichts weiter am Körper trug, als Nylons, High Heels, Hand-und Fußmanschetten und sein Halsband, lugte vorsichtig hinaus.
Er stellte sich vor sie und lenkte sie ab, bevor sie nach ihrem Schlüssel schauen konnte.
»Da bist du ja endlich, Baby und du siehst so heiß aus«, raunte er und wusste, dass seine Stimme ihr eine Gänsehaut die Wirbelsäule hinunterjagte. Er zog sie fest in seine Arme und überfiel sie mit einem hungrigen Kuss. Mit seiner Zunge eroberte er ihren Mund, raubte ihr den Atem. Dann zog er sie ins Treppenhaus, schloss die Wohnungstür mit einer Hand hinter ihrem Rücken und nahm den Schlüssel an sich. Er drängte sie mit seinem Körper gegen die Wand.
Erst als der raue Putz unangenehm an ihrer Haut kratzte, kam sie zur Besinnung. »Lukas, was machst du?«, fragte sie bang. Vermutlich wurde ihr klar, wo sie sich befanden.
Er genoss ihre Beklommenheit, lächelte sie unschuldig an. »Nimm die Arme runter«, flüsterte er in ihr Ohr.
»Lukas, nein! Meine Nachbarn, sie werden uns sehen!« Ihre Stimme war nur noch ein panisches Zischen.
»Nicht, wenn du dich ruhig verhältst und keinen Mucks von dir gibst. Du musst lernen, dich unter Kontrolle zu halten, meine Süße. Arme. Eng. An. Den. Körper!«
Seine Stimme war nicht mehr als ein Hauch an ihrem Ohr, dennoch lag sämtliche Autorität in seinem Befehl, zu der er fähig war. Ein zufriedenes Lächeln schlich sich in seine Mundwinkel, als sie seiner Anordnung tatsächlich nachkam. Das Gefühl der Macht, die er über die Frau vor ihm besaß, pulsierte in ihm. Er fühlte sich wunderbar lebendig. Diese Mischung aus Panik und Ergebenheit in ihren Augen machte ihn geil. Genau das war der Kick, den er brauchte. Er öffnete seine Sporttasche und nahm ein Hanfseil heraus, das er seiner Gespielin um die Taille legte. Mehrmals schlang er es fest um ihren Leib und ihre Unterarme und verknotete es schließlich. Nicht unbedingt eine sehr einfallsreiche Fesselung, aber effektiv. Dann nahm er den Gummiball aus der Tasche.
»Mund auf«, flüsterte er sanft.
Mit weit aufgerissenen Augen schüttelte Lea stumm den Kopf.
Er blieb vollkommen unbeweglich und sein Blick wurde eiskalt. Er spürte das Zittern, das ihren Körper durchzog. Sie wich seinem Blick aus und öffnete den Mund. Zärtlich drückte er den Ball hinein, küsste ihre Mundwinkel und befestigte das Band an ihrem Hinterkopf. Dann küsste er die empfindliche Stelle hinter ihrem Ohr. Leckte mit der Zunge über ihren Hals. Sie erschauderte.
»Beine spreizen!«
Nur noch ein sanft gehauchter Befehl, trotzdem gehorchte sie ihm umgehend.
»So ist es gut, Baby. Wenn du die Beine auch nur einen Zentimeter bewegst, ohne dass ich dich dazu auffordere, werde ich dich hart bestrafen. Ich rate dir, lass es nicht dazu kommen!«
Lukas hauchte kleine Knabberküsse auf ihr Schlüsselbein. Bahnte sich dann einen Weg zwischen ihren Brüsten entlang. Der Rundung ihrer rechten Brust folgend, züngelte er über die Unterseite, zwickte mit den Zähnen sachte in die zarte Haut. Seine Lippen fanden ihren Nippel, an dem er abwechselnd fest saugte und sanft leckte. Zufrieden registrierte er, dass ihre Atmung sich beschleunigte. Er verlor sich in ihrem Geruch und ihrem Geschmack, doch ein Teil von ihm blieb wachsam. Nie vergaß er, wo sie sich befanden.
Er lauschte auf das kleinste Geräusch, um sie vor fremden Blicken zu schützen und sie, falls nötig, in die Sicherheit ihrer Wohnung zu bringen.
Der Genuss ihres Körpers und seine Wachsamkeit vereinten sich zu einem Rausch. Er kontrollierte die Frau und die Umgebung, war Herr über ihren Körper und zu hundert Prozent Herr der Lage.
Im Treppenhaus war es so dunkel, dass er gerade eben die sanften Kurven und die schönen Gesichtszüge seiner Sklavin erkennen konnte. Sie hatte die Augen geschlossen, sich in die Situation ergeben, auch wenn die Gänsehaut auf ihrem Körper ihm sagte, dass sie nicht vergessen hatte, wo sie sich befand.
Der Nervenkitzel, die Angst vor der Entdeckung, heizte sie zusätzlich an. Er hatte es geahnt, seit sie ihm gestern ihre Fantasien gestanden hatte und kaum erwarten können, seine Vermutung bestätigt zu bekommen. In aller Ruhe schleckte er über ihr Schlüsselbein, ihre Brust, biss einmal kurz aber kräftig in ihre Knospe und ergötzte sich an ihrem heftigen Zucken. Dann leckte er weiter über ihre Rippen, ihren flachen Bauch. Er ging vor ihr in die Knie und nahm eine der geschwollenen Lippen sanft zwischen seine Zähne, ließ sie wieder los.
Lea keuchte.
»Pst«, flüsterte er und ließ seinen heißen Atem dabei über ihre empfindliche Haut streichen. »Selbstkontrolle Baby, sei leise!«
Als seine Zunge in die nasse Spalte eindrang und einige gezielte Schläge auf ihre Perle abfeuerte, zuckte sie heftig zusammen und machte einen klitzekleinen Ausfallschritt. Er kniff so fest in die Innenseite ihres Oberschenkels, dass sie ein Wimmern nicht unterdrücken konnte und vor Schreck gleich noch einen Schritt zurückwich. Wieder kniff er in die gleiche Stelle. Schaute sie von unten her streng an und hielt zwei Finger in die Luft.
Sie erbebte.
Er sah ihr an, wie viel Mühe es sie kostete, ruhig stehen zu bleiben. Er küsste die Stelle an ihrem Schenkel, die er eben noch so rüde behandelt hatte. Sanft pustete er darauf, bevor seine Zunge wieder genüsslich in die Tiefen ihrer Weiblichkeit vordrang.
Er saugte, leckte, küsste bis ihre Beine zu zittern begannen,
Achtete aber darauf, sie nur so weit zu reizen, dass sie nicht kam.
Aus den Augenwinkeln sah er, dass bei ihren Nachbarn in der Diele das Licht anging.
Ein sanfter Schimmer schien unter der Tür hindurch auf den Flur. Leas ganzer Körper wurde stocksteif, sogar den Atem hielt sie an. Er horchte auf die Geräusche aus der Nebenwohnung, ohne seine süße Folter zu unterbrechen.
Schritte ertönten, die sich jedoch nicht der Wohnungstür zu nähern schienen.
Schließlich wurde das Licht in der Diele wieder gelöscht.
Er spürte, wie Lea sich aus der Starre löste und sie endlich wieder Luft holte. Ihre Beine zitterten stärker. Er wusste genau, was er ihr antat. Die Angst vor der Entdeckung baute eine unglaubliche Spannung in ihr auf.
Da er sie zur Bewegungsunfähigkeit verdammt hatte, gab es kein Ventil, um den Druck zu verringern.
Schon in sicherer Umgebung konnte er ihr mit seiner Zunge die süßesten Qualen bescheren. Wie sehr erst, musste sie jetzt unter Hochspannung stehen, wo ihre Sinne auf das Äußerste geschärft waren und Adrenalin die Intensität seines Zungenspiels noch verstärkte? Dennoch glaubte er nicht, dass sie in der Lage war zu kommen, dafür hatte sie zu viel Angst.
Sie stand gewiss so sehr unter Strom, dass ihre Synapsen durchzubrennen drohten.
Lukas suhlte sich in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Gier. Sein Schwanz war so hart, dass es wehtat und doch hielt er sich zurück. Kostete jede Sekunde aus, wartete.
Er wusste selbst nicht, worauf. Aber sein Instinkt sagte ihm, dass der Moment noch nicht gekommen war, sie beide zu erlösen.
Plötzlich hörte er, dass unten die Haustür aufgeschlossen wurde.
Lea wurde erneut steif wie ein Brett.
Das Licht im Flur ging an.
Er richtete sich schnell auf, drängte sie mit seinem Körper fester gegen die Wand und schlang die Arme um ihre Taille.
Nicht dass sie auf die Idee kam, auf den Dachboden zu flüchten.
Die Stimmen von zwei jungen Frauen drangen zu ihnen herauf, die sich lachend unterhielten, während sie die Treppen hochstiegen.
Er überdachte kurz die Situation.
Lea wohnte ganz oben. In der Nachbarwohnung war jemand zu Hause. Die Chancen standen also gut, dass das Ziel der Mädels eine der Wohnungen in den unteren Etagen war.
»Ich muss noch die Wäsche auf dem Dachboden abnehmen«, sagte eine der Frauen.
Lukas packte fester zu, grub seine Hände entschlossen in Leas Hinterbacken, presste seinen stahlharten Körper an ihre weiche Haut und hielt sie ruhig.
»Ach, kannst du das nicht morgen früh erledigen?«, plapperte die andere. »Ich muss dir unbedingt von meinem Date gestern erzählen. Ich platze, wenn ich noch länger warten muss, der Typ war so toll.«
Einen Moment lang waren nur Schritte zu hören.
»Du hast recht«, vernahm er dann die erste Stimme wieder. »Ich kann die Wäsche auch morgen früh noch abnehmen. Bin ja auch schon ganz gespannt auf deinen Bericht.«
Ein Schlüssel wurde in ein Schloss gesteckt, eine Tür ging auf und zu.
Dann wurde es wieder still im Flur.
Jetzt hielt ihn nichts mehr.
Mit fahrigen Bewegungen öffnete er seine Jeans und zog sie samt Shorts über seine Hüften. Sofort umfasste er ihre Taille und hob sie hoch. Ihre Beine schlangen sich wie von selbst um ihn und im gleichen Moment rammte er seinen Schwanz in ihr nasses, bebendes Fleisch. Schon nach drei kraftvollen Stößen erzitterte sie. Ihre inneren Muskeln verkrampften sich. Er stieß erneut zu, einmal, zweimal, glitt tief in ihren zuckenden Körper.
Das Beben ließ nicht nach.
Es war so köstlich, dass er nicht genug davon bekam. Er schloss die Augen, bog den Kopf in den Nacken und drängte sein Becken fest gegen ihres. Er bewegte sich kaum noch, genoss nur die ekstatischen Krämpfe, die sein Schwert massierten.
Es schien ihm, als würde sie sich um ihn herum auflösen.
Als das Zucken schließlich schwächer wurde, drückte er sie mit den Schultern gegen die Wand.
Er zog sich fast vollständig aus ihr heraus, um sich dann mit einem tiefen Stoß in ihr zu verlieren.
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